»Stadtwelten«

Susanne Maria Müller | Abstrakte Malerei

22. April 2018 - 04. Juli 2018

Nach zunächst realistischer Arbeitsweise setzte sich die Wuppertaler Malerin Susanne Maria Müller seit einigen Jahren experimentell mit verschiedenen Techniken auseinander. Aus dem Experimentieren mit verschiedenen Materialien und Farben haben sich zunächst durch Zufall Bilder ergeben, die entfernt an Großstadtsilhouetten erinnerten. Nach und nach hat sich ihre Technik verfeinert und wurde gezielt dazu eingesetzt, abstrakte Stadtbilder zu kreieren. Dabei möchte sie durch unterschiedlichste Farbkompositionen, Kontraste, Strukturen und Formen eine Vielzahl an Assoziationen hervorrufen.

Sie bedient sich nicht nur malerischer Mittel, sondern nutzt auch alle Möglichkeiten moderner Materialien und Malgründe. Neben Klebeband, Folie, Lack, Öl- und Acrylfarbe, Sand, Papier etc. kommen unterschiedlichste Malgründe zum Einsatz: Papier, Leinwand, Holz, Aludibond, Plexiglas, PVC, Tapete etc. Die Effekte sind je nach Materialwahl immer unterschiedlich.

Ebenso unterschiedlich sind die Bilder, die entstehen: Mal lebensfroh wirkende bunte Werke, mal stimmungsvolle Skylines, aber auch düstere, melancholische Werke, die nahezu Endzeitstimmung vermitteln. Es geht Susanne Maria Müller bei der Darstellung nicht um eine realitätsnahe Darstellung bestimmter Städte, sondern vielmehr um die Vielseitigkeit und den Facettenreichtum menschlicher Ballungsräume. Städte üben Faszination aus, haben aber auch dunkle Seiten. Durch das Arbeiten mit Kontrasten (Farbe, Form, Material etc.) werden diese Gegensätze (Uniformität und Vielseitigkeit, Chaos und Ordnung, Enge und Weite, Anonymität und Intimität, Kälte und Wärme etc.) abstrahiert dargestellt.

Die Vielzahl der eingesetzten Gestaltungsmittel wird ergänzt durch den Zufall, der zusätzliche, zum Teil überraschende Elemente erzeugt. Einige jüngere Arbeiten weisen einen höheren Abstraktionsgrad auf und lassen viele Aspekte immer mehr verschwimmen. Dem Betrachter wird dadurch ein großer individueller Spielraum für eigene Assoziationen eingeräumt.

Susanne Müller hat von 2010 bis 2016 an der Kunstschule für Malerei und Grafik IBKK in Bochum studiert und ihr Studium mit einem Diplom in Malerei und Grafik abgeschlossen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, den 22. April um 11:30 Uhr
Den musikalischen Rahmen gestaltet der Gitarrist und Komponist Jürgen Saalmann aus Haltern

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